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Tipps, Angebote und Erfahrungen zu PLAYMOBIL + REPARIEREN

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  1. Zwei Methoden zum Beheben von ausgeleierten Playmobil Armen bzw. Beinen haben sich bewährt: das Verwenden von Klebeband oder Sekundenkleber. Als erstes muß man die Klickys zerlegen. Der Link oberhalb des Artikels führt Euch zu einer Anleitung . Dann beklebt man die Gelenkverbindungen mit einem feinen, spröden Klebeband. Nehmt was Ihr zur Verfügung habt, egal ob von Tesa, Scotch oder einem anderen Hersteller. Wichtig ist nur das das Klebeband nicht zu dick ist, damit beim Zusammenstecken nichts abricht. Falls das Gelenk anschließend immer noch locker ist könnt Ihr natürlich auch mehrere Schichten Klebeband übereinander kleben bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seit. Die andere Möglichkeit ist die Verwendung von Sekundenkleber. Hierbei müsst Ihr vorsichtiger sein, sonst verschmutzt Ihr die Figur. Der Vorteil bei der Verwendung von Sekundenkleber ist das man sich das Auseinander- und Zusammenbauen der Playmobilfigur spart. Ihr müsst einfach nur den Sekundenkleber in die Gelenkverbindung tropfen lassen. Damit es nicht ganz steif wird, bewegt Ihr beim Trocknen das Gelenk vorsichtig hin und her. Mit beiden Methoden lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Das Wackeln lässt sich komplett beheben, so das die Figuren Ihren Arm wieder heben können. (Für entstehende Schäden übernehme ich keine Verantwortung. Anwendung ohne Gewähr)
  2. Wer seine Klickys verändern möchte muß sie erstmal in ihre Einzelteile zerlegen. Dies ist gar nicht so einfach, wenn man ihren Aufbau nicht kennt. Es gehört schon jede Menge Gewalt dazu um sie brutal auseinander zuziehen. Dabei werden sie dann oft beschädigt. Doch es gibt einen einfachen Trick, wie man dieses Problem löst. Hier mein Tipp zum Zerlegen von Klickys: Man bringt seinen Klicky in die Sitzposition (einfach die Beine einklappen). Der Kopf wird zur Seite gedreht. Anschließend stellt man die Figur ( mit der linken Hand an der Hüfte halten) im 45° Winkel auf einen weichen Untergrund (z.B. Teppich). Mit der rechten Handfläche schlägt man dann auf den Kopf. Bei ausreichenden Druck springt der Halszapfen aus der Verankerung im Körper und der Klicky zerfällt in seine Einzelteile. Wichtig ist das der Untergrund weich ist, damit die Füße nicht abbrechen. Mit etwas Übung ist es kinderleicht. Danach könnt Ihr die Einzelteile von den Playmobilfiguren nach belieben kombinieren. Schaut Euch einfach mal das Gif - Bild unter dem Link an. Leider funktioniert das ganze nicht mit den dicken Playmobilfiguren (z.B Playmobil 4663 König). Bei Ihnen hilft nur etwas mehr Gewalt: Ihr nehmt am besten eine stabile, flexible Schnur (z.B. Paketschnur) und zieht damit eine Schlinge um den Hals der Figur. Dann winkelt Ihr die Arme an und befestigt das andere Ende der Schnur an einen festen Gegenstand (z.B. Türklinke). Danach zieht Ihr Euer Opfer mit einem Ruck am Bauch nach unten. Ist der Ruck stark genug, dann springt der Kopf aus der Figur. Wichtig ist das Ihr dabei nicht abrutscht und die Kraft über die Beine wirkt (die Figur könnte sonst beschädigt werden). Es kommt vor das der Kopf dann durchs Zimmer fliegt. Um dies zu verhindern könnt Ihr in den Boden einer Plastiktüte ein kleines Loch stechen und die verwendete Schnur dort durchziehen. Nun sollte der Kopf von der Tüte aufgefangen werden.
  3. Playmobil ist zwar sehr robust, aber leider nicht unkapputbar. Mit der alltäglichen Benutzung sammeln sich Kratzspuren auf der Oberfläche. Diese normalen Gebrauchsspuren lassen sich aber mit etwas Arbeit und der richtigen Paste wieder gut beheben. Eine schonende Vorgehensweise ist beispielsweise der Einsatz von Handwaschpaste. Sie beinhaltet bereits Schleifmittel die die Oberfläche der Kunststoffteile polieren. Man kann damit durchaus gute Ergebnisse erzielen. Optimal ist die Verwendung von Polierpaste. Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten die sich eignen. Beispielsweise hat sich "Polywatch Polish" gut bewährt. Mit Acryl- und Plexiglaspolituren lassen sich sogar transparenten Playmobilteile aufpolieren.
  4. Nach meinen Erfahrungen eignet sich Sekundenkleber hervorragend zum Kleben von Bruchstellen. Der Hersteller spielt eine eher untergeordnete Rolle, da in der Regel die Sekundenkleber auf Basis gleicher oder ähnlicher Cyanatverbindungen bestehen. Gerade das von Playmobil verwendete Kunststoff bildet mit Sekundenkleber schnelle und vor allem stabile Klebestellen bzw. Verbindungspunkte. Nachteil daran ist das die Klebestellen nicht elastisch sind. Außerdem muß man sauber arbeiten, damit der Sekundenkleber nicht über das ganze Teil läuft. Das Entfernen ist sehr aufwendig. Die Klebestelle sollte auf jedenfall beim ersten Kleben halten, da ein Nachkleben keine optimale Verbindung mehr ermöglicht. Denkbar ist auch die Verwendung von Kunststoffkleber zum Kaltschweißen. Dabei sollte man allerdings beachten, das das Material bei der Verwendung etwas angelöst wird. Dies ist aber nicht immer erwünscht. Von der Benutzung von Zwei-Komponentenkleber rate ich ab, da sich nach meinen Erfahrungen die Klebestellen relativ schnell wieder lösen. Auch das Verwenden von Heißklebepistolen bringt nicht das gewünschte Ergebnis einer stabilen Klebestelle. Außerdem wird bei der Verarbeitung schnell zuviel Material auf die Bruchstelle aufgetragen.

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